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Bulimie zu lange

(Anonym fragte am 20.08.2013 um 22:29:10)

hallo!

ich leide seit ca 7 jahren an bulimia nervosa... leider ohne unterbrechung... vor 4 jahren durfte ich bei sowhat eine therapie 3 jahre lang in anspruch nehmen... sie hat mir sehr geholfen herauszufinden warum ich bulimie/magersüchtig (mischform) bin nur habe ich die krankheit nie ablegen können, bzw. ist sie jetzt wieder schlimmer geworden. Zur Zeit erbreche ich bis zu 3x am Tag... was eindeutig zu viel ist! Vor einem Jahr wollte ich wieder eine Therapie auf Kasse bei sowhat beginnen... wurde dort aber sehr rüde abgefertigt, dass ich nichts mehr bezahlt bekomme von der wgkk und bin mit einem Zusammenbruch rausgeschickt worden. Nach diesem recht heftigen Erlebnis hatte ich nun alle Kraft verloren mir wieder einen Therapieplatz zu suchen. Leider ist es mir als Studentin nicht möglich eine Therapie zu bezahlen. Ist es dennoch möglich, obwohl man schon einmal eine Therapie auf Kasse hatte... nochmal eine zu bekommen? Langsam denke ich ich lebe nur mehr für die Bulimie und bei 39 kg und Herzstechen habe ich nun echt Angst, dass ich nicht mehr zu lange warten sollte.

(INTAKT antwortet am 21.08.2013 um 11:57:49)

Uns ist bekannt, daß die Krankenkassen inzwischen eigentlich nur 2 Jahre genehmigen, allerdings sollte man es drei Jahre nach der letzten Therapie wieder versuchen, ob man einen Kassenplatz genehmigt bekommt, eventuell sich zuerst selbst direkt mit der Wgkk in Verbindung setzen!!!
Aber in Ihrem Fall wäre es momentan viel wichtiger, einen stationären Aufenthalt anzustreben, damit Sie über einen längeren Zeitraum rund um die Uhr gut versorgt sind. Melden Sie sich bei den Barmherzigen Schwestern in Wien zu einem Erstgespräch an (Daten siehe bei unseren links), unseres Wissens beginnt bald wieder ein neuer Turnus und je eher Sie sich anmelden, umso leichter bekommen Sie einen Platz. Sieben Jahre Bulimie sind genug, gönnen Sie sich diese intensive Betreuung, damit Sie letztlich wieder ein selbstbestimmtes und nicht von Ihrer Krankheit bestimmtes Leben führen können! Und vielleicht können Sie nach diesem stationären Aufenthalt wieder Kontakt aufnehmen mit Ihrer Therapeutin, die Sie ja lang gut begleitet hat, damit sie noch ein Stück Weges mit Ihnen gehen kann. Bleiben Sie dran, sich alle Unterstützung zu holen, die Sie brauchen! Alles Gute!!!

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