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ich nochmal

(sunshine fragte am 12.06.2013 um 10:48:41)

(Ich habe bei meiner letzten Frage: fettverteilung - keine E-Mailadresse angegeben und konnte daher leider nicht meine Antwort anhängen).

Ich bin gerade 23 Jahre alt. Magersüchtig war ich mit 21. In der Zeit davor hatte ich immer ungefähr 46-47 kg, habe alles gegessen worauf ich lust hatte und war immer schlank.
Gewicht und Essen haben keine Rolle gespielt. Ich habe mich damals ein oder zwei Mal im monat auf die waage gestellt.

Ich bin schon mein Leben lang sehr sportlich. Ich war bis ich 18 Jahre alt wurde regelmäßig in Tanzkursen (Hip Hop, Jazzdance, usw.) und habe auch privat gerne Gymnastik gemacht. Später hatte ich leider keine Zeit mehr dafür und viele Kurse wurden aufgelöst.

Im Moment mache ich nur Sport, wenn ich wirklich lust darauf habe, das heißt 2-4 Mal im Monat.
Ich esse eigentlich immer ausreichend.
An meine guten Tagen (das heißt, wenn ich gute Stimmung habe) esse ich regelmäßig.
Aber an meinen schlechten Tagen (vor allem wenn ich müde bin) überesse ich mich den ganzen Tag über.

Ich habe gerade mein Studium beendet, bin auf Jobsuche und sozusagen arbeitslos. Ich habe keinen geregelten Tagesablauf, was auch wieder dazu führt, dass ich aus Langeweile esse.

Entschuldigung für meine lange Nachricht. Vielleicht haben Sie ja Tipps für mich??

(INTAKT antwortet am 13.06.2013 um 09:11:00)

Sie sind in Ihrem Leben grad in einer Übergangssituation, nicht mehr Studentin und noch nicht im Beruf. Solche Phasen sind immer schwierig und laden dazu ein, dass sich das Essen aus Langeweile einschleicht. Die Frage ist, wie es Ihnen möglich sein könnte, trotzdem Struktur in Ihren Tagesablauf zu bringen. Was machen die guten Tage aus und was braucht es an ganz bewußter Achtsamkeit sich selbst gegenüber an schlechten Tagen? Vielleicht können Sie sich anerkennen, daß ein Studienendspurt auch anstrengend ist und Ihr Erschöpftsein eine Berechtigung hat. Viele spüren auch eine große Leere in sich nach dem Abschluß und vergessen auf lustvolle Bedürfnisse, zu denen sie im Stress nicht gekommen sind. Was haben Sie früher gerne gemacht und darf wieder Platz in Ihrem Leben finden? Muten Sie sich anderen Menschen zu, die Sie an schlechten Tagen ablenken können oder tun Ihnen auch lange Spaziergänge in der momentan so üppigen Natur gut?! Es ist Ihnen wirklich zu wünschen, daß Sie neugierig auf sich, Ihre Bedürfnisse und Ihre Zukunft sind und diese Phase nur als Übergangsphase erleben und dadurch liebevoller mit sich sein können!!!

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