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Gewicht...

(Anonym fragte am 25.03.2011 um 15:14:42)

Hallo,
ich habe dieses Forum heute zufällig entdeckt und habe nun gleich mal eine Frage.
Ich bin 18 Jahre alt und bin leide seit 2 Jahren unter Anorexie.Davor war ich ziemlich übergewichtig(167cm/100kg).
Ich war auch schon desöfteren in Kliniken und Krankenhäusern wegen der Anorexie, habe dort dann auch zugenommen(168cm/54kg).Aber nun habe ich wieder abgenommen(168cm/38,5kg).
Jeder empfiehlt mir, dass ich nochmal in eine Klinik oder Krankenhaus soll.Aber ich will nicht nochmal von zuhause weg und ich habe einfach Angst vor noch einem Klinikaufenthalt, da ich ziemlich schlechte Erfahrungen mit Psychiatrien und Kliniken gemacht habe.
Ich würde nun gerne zuhause zunehmen, aber ich bin mir total unsicher was die Kalorienmenge angeht.
Ich will auch nicht zu schnell zunehmen.

(INTAKT antwortet am 28.03.2011 um 14:54:13)

Hallo,
wie aus Ihrer Geschichte herauszulesen ist, haben Sie schon viel Erfahrung im Umgang mit Ihrer Krankheit und Sie sind sich auch bewusst, dass Ihr Gewicht kritisch ist. Es ist verständlich, dass Sie aufgrund Ihrer schlechten Erfahrungen verunsichert sind und doch ist es wichtig, eine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn es geht um mehr, als um Kalorien zählen.
Offenbar haben Sie in Ihrem Freundes - oder Familienkreis Unterstützung und Menschen, die um Sie besorgt sind, und denen es sehr wichtig ist, dass es Ihnen gut geht. Das ist sehr viel wert und sehr hilfreich. Da Sie im Internet recherchieren und auf der Suche nach Antworten sind, zeigt auch, dass Sie motiviert sind, etwas zu verändern – die Frage scheint nur zu sein, wie?
Sollten Sie in der Nähe von Wien wohnen, bietet das KH Barmherzige Schwestern in Wien auch eine Tagesklinik mit sehr umfangreichem therapeutischem Programm an. Dies wäre eine gute Alternative zu einem Spitalsaufenthalt. So wären Sie in guter Betreuung und könnten zu Hause schlafen
Sie haben vollkommen recht, wenn Sie nicht so schnell zunehmen wollen, aber es braucht eine regelmäßige ärztliche und psychotherapeutische Unterstützung, denn Sie sind körperlich in einem sehr gefährlichen Bereich. Bei so wenig Gewicht, verliert man selbst das Empfinden dafür, was der Körper braucht und vor allem, wie viel er eigentlich braucht und in welcher Regelmäßigkeit. Sie können sich auch gerne an unser Therapiezentrum wenden, oder ein/e Psychotherapeut In und ÄrztIn in Ihrer Nähe kann Ihnen dabei helfen, stabiler zu werden und ihre Gedanken nicht ständig um das Thema Essen kreisen zu lassen. Denn Ihr Leben soll wieder mehr freudige Inhalte, ihr Denken wieder neue Perspektiven bekommen. Bitte bleiben Sie dran, bis Sie kompetente Unterstützung gefunden haben. Sie brauchen Sie wirklich !!!
Alles, alles Gute!

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