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Was nun?!?

(Alisha20 fragte am 10.01.2011 um 20:33:10)

Liebes Intakt Team!!

Bei mir hat alles vor zwei Jahren begonnen, ich habe damals angefangen viel sport zu treiben und jeden zweiten tag 300-500kcal zu mir genommen.
Es wurde dan ziemlich schnell sehr kritisch ich wog dan nur noch 38kg bei einer größe von 1,70. Meine Mutter wollte mich damals zwangseinweisen lassen,deshalb habe ich ihr versprochen wieder zu essen.
Das tat ich zwar aber es viel mir nicht leicht.
Die Gedanken waren nie weg, vor einigen wochen habe ich mich dan auf die Waage gestellt, schock 52kg!! Panikattacke,Heulkrampf, ich dachte nur so kann es nicht weitergehen.
Also überlegte ich wenn ich nichtmehr hungern kann muss ich mich übergeben es hilft nichts.
Bis vor einigen wochen sah mein Tagesablauf so aus das ich morgens und mittags nichts aß, vor anderen leuten oder kollegen kann ich das nunmal nicht abends fressanfall. Deswegen habe ich zugenommen, wegen einer verdammten mahlzeit täglich, wegen 10 min essen!!!!! Und heute sieht er so aus morgens nichts mittags nichts, abends 500-2000kcal danach kotzen.
Ich wollte das nie, ich konnte das auch früher nie aber jetzt?? Soweit hat mich meine verzweiflung also getrieben.
Bei mir muss es ja nicht gleich nur eine es sein nein bei mir muss es gleich das gesamtpacket sein. :( Ich hasse mich dafür ich hasse mich sosehr das ich nichtmehr aus dem haus gehen will.
Und heute bin ich hier bin zwischen 45-46 kcal und hoffe nur das es weniger wird. Und frage mich warum ich nichtmehr hungern kann wo ich es doch sosehr will.
Jeden Tag das selbe mühsame spiel seit 2 Jahren. Jeden Tag wo ich am liebsten ganz laut schreien würde. Es macht mich wahnsinnig.
Wieso muss das gerade mir passieren hört es jemals auf. Bei mir betimmr nicht, ich würde es auch nicht wollen denke ich.
lg

(INTAKT antwortet am 11.01.2011 um 11:00:16)

Liebe Alisha,
vielen Dank für Ihr ehrliches und sehr berührendes, aber auch sehr verzweifeltes Mail. Es wirkt so, als ob Sie in einem Teufelskreis drinnenstecken, aus dem Sie zurzeit nicht alleine rausfinden können. Da Sie seit 2 Jahren unter einer Essstörung leiden, wäre es sehr wichtig, dass Sie eine professionelle Hilfe suchen, damit Sie einen Weg aus ihrer schweren Krankheit finden. Die Frage wäre auch, ob Sie nicht sogar einen stationären Aufenthalt brauchen, Ihr Gewicht und Ihr Essverhalten sind sehr besorgniserregend, aber über Ihre körperliche Verfassung kann sich letztlich nur ein Arzt ein klares Bild machen. Bitte melden Sie sich bei uns im intakt zu einem Erstgespräch oder bei einem niedergelassenen Arzt /Ärztin bzw. auch PsychotherapeutIn, damit sie so schnell wie möglich Hilfe bekommen. Bitte verstehen Sie uns nicht falsch, das hat jetzt nichts mit Zwangseinweisen zu tun, mit dem Sie schon einmal konfrontiert waren, aber es besteht wirklich Handlungsbedarf! Ihre Verzweiflung muss Gehör finden, damit Ihnen auch wieder andere Möglichkeiten offen stehen, ein mit sich zufriedenes Leben führen und mit mehr Zuversicht in die Zukunft schauen zu können. Sie waren so mutig, sich an uns zu wenden, bitte gehen Sie weitere mutige Schritte, bis Sie kompetente Unterstützung gefunden haben. Alles Gute!

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