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Keine Ahnung, was ich tun soll...

(wie auch immer fragte am 22.01.2010 um 18:06:58)

Liebes Intakt-Team!

Ich war vor drei Jahren wegen meiner Essstörng und anderen Störungen (Borderline) in stationärer Behandlung, vorher in ambulanter, seit ca. 1 1/2 mache ich gar keine Therapie mehr und von jeden Tag merke ich, dass ich es irgendwie doch nötig habe. Ich quäle mich von Tag zu Tag immer mehr, meine Essstörung klopft immer wieder an der Türe und ich mache immer wieder auf. Ich fühle mich immer leerer, erschöpft und dieses \"ich kann nicht mehr\" kommt häufiger. Ambulante Therapie könnte ich mir eventuell vorstellen, doch was mache ich mit einer Gesprächstherapie? Ich rede nichts, dh es bringt einfach nichts und ich habe keine Kraft mir jemanden zu suchen. Vielleicht fehlt mir auch nur ein Ausgleich, doch ich habe einfach keinen Plan, wie was wann wo ... ich weiß nicht, ob das alles normal ist ... immer wieder denke ich auch wieder an stationäre therapie, aber da bin ich wohl nicht \"krank\" genug?! ich würde jemanden anderen den Platz einnehmen und das will ich aufjedenfall nicht ... und ich kann mir das zeitlich und beruflich nicht leisten!! was soll ich bloß tun? ich kann mit niemanden reden ... ich sehe einfach keine Lösung.
Ich bedanke mich schon im vorraus fürs lesen und beantworten.

Liebe Grüße

wie auch immer..

(INTAKT antwortet am 25.01.2010 um 17:43:46)

Gut, daß Sie geschrieben haben und Ihrer momentanen Ratlosigkeit Ausdruck verliehen haben. Sie schreiben zwar, daß Sie Sorge hätten, bei einem eventuellen stationären Aufenthalt jemandem anderen den Platz wegzunehmen, weil Sie eventuell nicht \"krank\" genug sind, doch gerade dann ist es wichtig, sich ernst zu nehmen und dem Bedürfnis nach Unterstützung nachzugehen. Was Sie ja mit dem Brief an uns schon als ersten Schritt getan haben. Dann fallen auch die nächsten Schritte leichter, die es Ihnen ermöglichen, wieder die Hilfe zu bekommen, die Sie brauchen.
Haben Sie eigentlich noch Kontakt zu Ihrer/m früheren TherapeutIn, oft ist es am einfachsten dort wieder \"anzudocken\", wo es schon einmal hilfreich war.
Sonst könnten Sie, sollten Sie in Wien/Umgebung wohnen, auch zu uns zu einem Erstgespräch kommen, und Sie können sich aussprechen und dadurch für sich klarer werden, ob doch stationär oder lieber regelmässig ambulant, eventuell mit einer anderen Therapierichtung als bisher. Aber Sie können auch wieder schreiben, wenn Sie Näheres wissen wollen. Alles, alles Gute!

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