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essstörung??? Ja Nein

(Anonym fragte am 22.02.2009 um 16:38:47)

hallo also irgendwie weiß ich ja selbst nicht was mit mir los ist! Vor etwa 3 monaten hab ich angefangen abzunehmen ich habe fast nichts mehr gegessen mitlerweile esse ich jeden tag nur einmal eine kleinigkeit einen salat ohne dressing oder ein naturjoghurt. ich stelle mich midestens 5 mal am tag auf die waage und wen sie mehr anzeigt bin ich total angefressen und reizbar. manchmal habe ich dan abends wenn ich nach hause komm eine richtige fressattake und danach plagt mich das schlechte gewissen das ich abführmittel nehme um es wieder loszu werden. ich bin ca 1,68 groß und wiege derzeit 42 kg aber ich will eigentlich noch viel mehr abnehmen mein neus ziel wären 35kg.

Ich habe derzeit einfach so viele probleme und weiß nicht wie ich damit umgehen soll und es hilft mir einfach wen ich nichts esse ich weiß das hört sich total doof an aber es ist einfach so, das mich das stolz macht wen ich mich auf die waage stelle und die zahl kleiner geworden ist. Ich steh sogar nachts um 3 uhr auf um mich auf die waage zu stellen und ein paar situps zu machen.
Wenn ich das so schreibe komm ich mir ja selbst total bescheuert vor aber das abnehmen ist nunmal das einzige was mir dabei hilft nicht über mein leben nachzudenken!! wie auch immer ich hoffe ihr könnt mir vielleicht einen rat geben ich wäre euch sehr dankbar!!! liebe grüße

(INTAKT antwortet am 25.02.2009 um 10:32:00)

Sie sehen das sehr klar, daß Sie aufgrund von einer wahrscheinlichen schwierigen Lebenssituation Ihre ganze Aufmerksamkeit lieber aufs Abnehmen lenken. Dadurch ist Ihr Essverhalten, aber letzlich auch Ihr Lebensrythmus total entgleist und Ihr Wunsch, bei Ihrer Größe auf 35kg kommen zu wollen ist lebensbedrohlich, denn Ihre jetzigen 42 kg sind schon in einem stark untergewichtigen Bereich. Sie brauchen sich wirklich nicht total bescheuert vorkommen, sondern es spricht eine große innere Not aus Ihren Zeilen. Daher ist es wichtig, sich Hilfe zuzugestehen (was Sie ja mit diesem Brief an uns schon begonnen haben):Sie brauchen therapeutische Unterstützung, mit der Sie Schritt für Schritt aus Ihren momentanen oder vielleicht auch schon länger andauernden Schwierigkeiten herausfinden können, aber auch medizinische Hilfe, damit Ihr Körper wieder gut versorgt wird. Viele glauben, sie müssen das alleine schaffen, aber je früher man Hilfe findet, desto weniger kann sich die Krankheit verfestigen. Und es ist sehr verantwortungsbewußt, sich Hilfe zu suchen, denn nur Sie tragen die Verantwortung für Ihre Gesundheit, andere können sie nur begleiten und unterstützen. Alles , alles Gute für Ihre weiteren Schritte!!!

(Erweiterung der Fragestellung am 25.02.2009 um 18:38:51)

ich habe echt panik vor therapie oder sogar klinik aufenthalt!
Wie sollte ich das nur meiner mutter erklären??

Müsste ich in eine klinik??

Ich glaube nicht das ich das kann

lg

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