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magersucht-körperschemastörung

(Unbekannt fragte am 18.11.2008 um 21:18:24)

Hallo.
ich möchte nun einfach mal hier meine ängste und sorgen aufschreiben,da ich (immoment)keine andere hilfe bekomme,die aber dringend bräuchte. (naja,selbst schuld)+ich bin 15 Jahre alt, leide seit knapp 11 monaten an einer esstörung..alles fing mit einer diät an,ich hungerte mich fast unter die 40Kilo bei einer größe von ca. 167.ich konnte nicht mehr aufhören ,hatte angst zuzunehmen..meine periode blieb aus etc. bis es sommer wurde,ich weniger anhatte,und auch meine eltern sofort die alarmglocken läuteten. ICH stritt alles ab. Bis wir beim frauenarzt waren,und die blutwerte so schlecht wie nie waren,und die klinik magersucht feststellte.ich stritt es immmernoch ab,irgendwann gab ich dann aber zu das ich essgstört sei..(habe es aber trotzdem stark verharmlost) .. mein gewicht schwankte lange zeit von 45 auf 46 und 47. . ich machte sehr vielsport,aß immernoch vielzu wenig ,redete mir aber ein gesund zu sein.. ich wurrde(werde) von meinen eltern kontrolliert und wir fuhren nach münster in die kinder und jugendpsychatrie um mit einer frau ein gespräch zu führen,.. ich habe zwar zugenommen,weil ich die kontrolle verloren habe, esse auch wieder etwas mehr(obwoh ich die letzten tage wiede anfing zu hungern) .jetzt weiß ich NICHT wieviel ich wiege,da ich angst habe auch die waage zu gehen.ich finde mich ekelhaft fett.. alle sagen ich sei immernoch viel zu dünn..leider hat diser gespräch mich kein stück weitergebracht,da ich wieder alles schön geredet habe . . und vorher auch jede therapie ansprache abgewimmelt habe..jetzt möchte ich eine therapie..ich möchte die gründe für mein verhalten rausbekommen und mich akzeptieren.. , blos meine eltern denken ich esse jetzt wieder und bin auf dem guten weg..obwohl das immoment garnichtmehr der fall ist..ich möchte nicht um eine therapie betteln, und habe angst meine eltern darauf anzusprechen. . ich brauche jemanden mit dem ich reden kann,dem ich meine ängste und sorgen erzählen kann,der mir helfen kann . .was mach ich dennjetzt nur? ich weiß das ich wieder von vorne anfangen muss wenn ich jetzt weiter hunger , .. aber vielleicht sehen meine eltern dann das ich doch hilfe brauche und es bereue es abgestritten zu haben??? .. ich weiß nichtmehr weiter..ich will einen normalen stoffwechsel.. ich vergleiche mich ständig mit anderen.. ich kann nicht mehr..bitte helft mir,was kann ich tuhen,ich finde mich so dick..

(Erweiterung der Fragestellung am 18.11.2008 um 21:30:36)

Noch dazu muss ich sagen,das ich einige Tage oft einen ''umschwung''habe,an denen ich wirklcih versuche recht normal zu essen,weil ich ENTLICH WIEDER LEBEN MÖCHTE.
doch leider hält das nie lange an .. doch jezt wiee ich ca 48-50(ich hoffe nicht mehr :( ) und fühle mich richtig ekelhaft..ich habe wieder vor jedem essen angst, sehe alls alles zuviel an.. , ich möchte so nicht weiterleben,es ist schrecklich!!!!

(INTAKT antwortet am 18.11.2008 um 22:49:48)

Hallo! Darf ich Du sagen?! Dein ... ENDLICH WIEDER LEBEN MÖCHTE... hat mich so angeleuchtet, daß ich Dir jetzt gleich antworten möchte, denn ich glaube, Du bist momentan grad an einem ganz wichtigen Punkt in Deinem Leben angelangt. Du bist soweit, daß Du wirklich Hilfe annehmen willst, weil DU SPÜRST, daß Du jemanden brauchst, der Dir mit viel Wissen und Erfahrung gut zuhören kann. Mir scheint, Dir fällt es grad schwer, Dich mit diesem Wunsch an Deine Eltern zu richten, vielleicht glaubst Du, daß Du dadurch eingestehen mußt, daß die Erwachsenen recht haben mit ihrer Sorge und ihrem Drängen nach Therapie. Aber letztlich bist Du in DEINEM Tempo zu diesem Punkt gekommen, weil Du Dich jetzt zu spüren traust, was Du wirklich brauchst.
Vielleicht fürchtest Du auch, die Eltern würden meinen, Du brauchst jetzt eh keine Hife mehr, weil es Dir "kilomäßig" schon ein bißl besser geht, aber Du weißt, daß JETZT Hilfe wichtig ist, da Du sonst das bisher erreichte (damit meine ich die "Umschwungtage" )wieder verlieren könntest.
Deshalb meine Bitte an Dich, SEI MUTIG,vertraue Dich Deinen Eltern an, red mit ihnen, damit übernimmst Du Verantwortung für Dich, das ist ein ganz wichtiger Schritt!!!!Gesundwerden geht nur, wenn Du mittust und Deine Bereitschaft dafür war wahrscheinlich noch nie so groß wie jetzt! Und Deine Eltern werden sicher froh sein und wissen, an wen sie sich jetzt wenden können, der bzw. die Dir helfen kann. Da geht es jetzt um einen längeren Prozeß, wahrscheinlich ein Mal/Woche ein regelmäßiger Termin bei einer Therapeutin, das kann am Anfang noch ungewohnt für Dich sein, aber Du wirst sehen, wie gut Dir das tun wird.
Ich finde es gut, daß Du Dich uns anvertraut hast, um Dir so Unterstützung für Deinen nächsten Schritt zu holen. Du kannst uns jederzeit wieder schreiben! Alles alles Gute!!!

(Erweiterung der Fragestellung am 20.11.2008 um 16:13:44)

achja,
ich habe eine freundin die in gewissermaßen das 'selbe' durchmacht..sie rizt sich, ist auch schon süchtig danach.
dies hab ich auch schon oft gemacht :(, weil ich oft einfach nicht weiterweiß und mich auch oft frage warum ich überhaupt lebe, ?!.. ich mag mich nichtmehr anschaue,mein bauch ist wie schnwager ich fühle mich so unwohl und verfressen . . :/ ..
ich weiß einfach nicht wo ich mir hilfe suchen soll/kann . . kann ich auch was machen OHNE das meine eltern etwas davon wissen?..

(Erweiterung der Fragestellung am 20.11.2008 um 16:03:40)

ich weiß einfach nicht wie ich es meinen eltern sagen soll,ich habe das gefühl sie denken das ich garnicht mehr drüber nachdenke und esse was ich will.aber ich denke den ganzen Tag drübe rnach und mir gehts es richtig beschissen,weil ich wieder abnehmen will. .warum verstehen die das denn nicht?sind die blind?.sie nehmen mich überhuapt nicht ernst.ich haben einen krass aufgeblähten bauch, ..wahrscheinlich auch von der magersucht..aber das wir mal was unternehmen.nein:(
wir waren einmal beim arzt.. und er meint es liegt am süßstoff..ich benutze nun kein süßstoff mehr !!! ..und es ist trotzdem nicht besser.ich fühle mich nach JEDEM ESSEN wie schwanger und so fett,auch wenn es nicht viel war.. :( ich war (bin im fourm wwww.med1.de , und habe mir da oft hilfe gesucht..doch da wurd ich oft blos für krank erklärt,da sich nicht einsehe was ich mit mir mache etc. DAS WEIß ICH JA SELBER ! hab mich dann gewzungen mehr zu essen,und nun bin ich noch viel unglücklicher weil ich mich oft so dick fühle,erstrecht wegen dem dicken bauch..
Habst du(ihr) eine idee wie ich meinen eltern 'verklickern' kann das ICH HILFE BRAUCHE UND WILL??
wir haben am 11.12.08 einen Suchttag von unserer jahrgangsstufe in der schule..auch magersucht wird drankommen,ich weiß das ichwieder den tränen nahe sein werde,weil so viele einfach so eine scheiss falsche vorstellung von alledem haben :(

(INTAKT antwortet am 25.11.2008 um 21:56:09)

Es tut mir sehr leid, daß ich erst heute zum Antworten komme. Ich lese viel Verzweiflung aus Deinem Brief heraus! Umso wichtiger ist es, daß Du professionelle Hilfe bekommst, und zwar auch von einer Ärztin, die mit dieser Krankheit Erfahrung hat und Dir Dein körperliches Erleben von der medizinischen Seite her erklären kann.
Sag, wer ist denn noch eine wichtige Bezugsperson in Deinem Leben, mit der Du gut reden kannst? Oder gibt es eine liebe Lehrerin, zu der Du viel Vertrauen hast? Diese Personen könnten vielleicht eine Brücke bauen zu Deinen Eltern, das heißt vielleicht gemeinsam mit Dir mit Ihnen reden. Oder vielleicht hilft es Dir, ihnen einen Brief zu schreiben, so wie Du ihn uns geschrieben hast oder ihnen eine Kopie unserer Briefe zum Lesen gibst. Ich bin mir sicher, sie wären froh, wenn Du ehrlich mit ihnen reden würdest. Du mußt es nicht allein durchstehen, Du darfst wirklich um Hilfe bitten, weil Du sie brauchst!!! Schön, daß Du wieder geschrieben hast!Und schreib wieder!Alles Liebe!

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