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Kosten einer Behandung?

(Anonym fragte am 19.01.2008 um 18:07:25)

Hallo!
Ich bin (endlich) so weit, mir einzugestehen, dass ich ein Problem habe.. genauer genommen, dass ich magersüchtig bin. Ich habe momentan leichtes Untergewicht, und versuche nicht noch mehr abzunehmen, nur merke ich langsam, dass in meinem Kopf einfach schon das gesamte Denken "verkehrt" ist.. ich zähle jede kalorien, ich fühle mich schlecht und willensschwach, wenn ich etwas gegessen habe, ich trainiere viel und ich ernähre mich nur noch von obst, gemüse, zuckerfreien getränken und diät-joghurt..

Daher bin ich momentan auf der Suche nach Möglichkeiten, damit zurecht zu kommen, bzw schlimmeres zu verhindern. Mein Problem ist nur, dass ich nicht möchte, dass meine Eltern und Bekannten etwas mitbekommen, daher kommt für mich eine Behandlung über die Krankenkasse nicht in Frage..

Meine Frage nun: gibt es in Wien eventuell Beratungs- und Therapiezentren, die kostenlos Therapie-gespräche etc zur Verfügung stellen? Und wie sieht es in eurem Institut mit privater Kostenübernahme aus?!

Danke für die Antwort im Voraus

(INTAKT antwortet am 21.01.2008 um 17:34:59)

Bezüglich kostenloser Therapiegespräche in Wiener Beratungs- und Therapiezentren können wir Sie nur auf unsere links verweisen, Sie müßten dann selbst recherchieren, da haben wir zu wenig Hintergrundwissen.
Eine Möglichkeit ist auch noch das Nachfragen bei der hotline für Essstörungen 0800-20 11 20 (Mo-Do 12.00-17.00)
Bezüglich unseres Behandlungsangebotes möchte ich auf unser kostenloses Informationsgespräch aufmerksam machen.Dieses bitten wir an, um in einem persönlichen Gespräch aufzeigen zu können, welche unterschiedlichen Möglichkeiten bei uns genutzt werden können. Zum Terminvereinbaren bitte im Büro (Mo-Do von 9.00-17.00, Fr von 9.00-13.00)anrufen!
Schön, daß Sie uns geschrieben haben und sich eingestanden haben, daß Sie Unterstützung brauchen! Das ist schon ein wichtiger Schritt in Richtung Gesundung!

(INTAKT antwortet am 23.01.2008 um 23:01:54)

Lassen Sie sich nicht durch Ihre Zweifel entmutigen, zu einem klärenden Erstgespräch zu uns zu kommen. Man muß nicht erst schwer krank sein, um Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Und so wie Sie es beschrieben haben, hat sich Ihr Essverhalten in einer Weise verändert, daß es Sie besorgt macht, also trauen Sie Ihrem Bedürfnis, 'schlimmeres zu verhindern'! Für Eltern ist es manchmal unverständlich, daß 'man nicht einfach normal essen kann', oft kränken sie sich, nichts bemerkt zu haben, aber Betroffene sind auch sehr geschickt im Verheimlichen und Ausreden rund ums Essen, doch sobald sich Eltern näher mit dem Krankheitsbild befassen, sind sie immer froh, wenn professionelle Hilfe von ihren Kindern angenommen wird. Und je früher dies der Fall ist, umso besser ist es für den Gesundungsprozess!

(Erweiterung der Fragestellung am 22.01.2008 um 17:17:51)

Danke für die rasche Antwort!
Ich habe auf eurer Homepage gelesen, dass für Mitversicherte der KFA die Möglichkeit auf kostenlose Behandlung besteht - muss man dafür irgendwelche bestimmten Voraussetzungen erfüllen, außer natürlich, dass man bei der KFA versichert ist?

Mein Problem ist irgendwie, dass ich meiner Meinung nach nicht untergewichtig bin, daher komm ich mir irgendwie blöd vor bei dem Gedanken, wegen Magersucht in Behandlung zu gehen oder so.. vorallem hab ich mit meinen eltern auch noch nicht über das thema gesprochen, und falls ich in behandlung gehen sollte, muss ich es eh machen wegen der Krankenversicherung, habe aber angst, dass sie es dann nicht ernstnehmen oder als spinnerei abtuen, da ich ja noch ganz normal aussehe und nicht wirklich wie eine "magersüchtige"..

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