intakt Forum

zurück zur Übersicht

Binges/Bulimie

(Anonym fragte am 22.04.2016 um 20:36:47)

Hallo!
Ich darf kein Getreide essen-also ist es nicht nur weil ich es nicht will weil es mir ohne besser geht. Dasselbe ist mit Süßigkeiten.
Obwohl ich mittlerweile (nach anorexie-binging-bulimie) schon immer seltener essanfälle habe und erbreche und auch die Mengen abnehmen habe ich trotzdem hin und wieder Rückfälle (paar mal pro Monat)
Nur jetzt, wo ich es fast geachafft habe wieder so zu essen wie ich mich wohlfühle und das andere grö§tenteils wegzulassen haben meine Eltern bemerkt, dass ich mehr Nahrungsmittel esse als ich vorgebe. Ich habe so Angst, dass sie es jemand anderen sagen oder einmal in der Öffentlichkeit vor Verwandten/Freunden etwas sagen wie \"daheim isst du das doch auch\"...immerhin esse ich es in der Regel nicht..meistens dann, wenn wir nicht alles Gemüse/Obst/Nüsse etc., sprich meine Grundnahrungsmittel zu Hause haben.
Und ich habe auch nicht vor das wieder zu inkludieren, weil ich es nicht gut vertrage, aber meine Eltern denken ich esse es wieder...
Was kann ich tun?
(Bmi bei ca 23-24, fast 18j. weiblich)

(INTAKT antwortet am 26.04.2016 um 13:49:33)

Auch Hallo!

Die sehr gute Nachricht ist, daß Sie ganz offensichtlich schon sehr viel geschafft haben, Sie auch schon gut fühlen können, was Ihrem Körper gut tut. Es ist ganz normal, daß es da noch hie und da nicht so einfach ist und sich gelegentliche Rückfälle zeigen. Da dürfen Sie nicht so streng mit sich sein. Es ist wichtig, sich anzuerkennen, daß die Rückfälle wirklich immer seltener werden und andererseits zu beobachten, wozu sie sich manchmal einschleichen und was Sie dann eigentlich wirklich brauchen.
Sie schreiben nicht, wie Sie die Verbesserung geschafft haben. Vielleicht wäre es gut, sich dies wieder ins Gedächtnis zu rufen und in Ihnen diese Kräfte noch einmal zu mobilisieren, denn es scheint ja durchaus ein guter Weg gewesen zu sein, einer, der geholfen hat.
Was das Thema mit Ihren Eltern betrifft, klingt es so, als wäre es auch hier wichtig, Ihren eigenen Weg weiterhin zu gehen und das auch vor den Eltern zu vertreten. Als intakt könnten wir Sie im Rahmen einer Therapie dabei unterstützen.
Vielleicht bräuchten aber auch Ihre Eltern eine Unterstützung beim richtigen Umgang mit dieser Situation. Wir bieten einmal im Monat einen Eltern-und Angehörigenabend an, wo sich Eltern untereinander und mit uns austauschen können, wie man als Eltern unterstützend sein kann, daß in diesem Fall Sie sich weiterhin so gut entwickeln können und sich nicht durch Ängste gehindert fühlen müssen.
Alles Gute für Ihre weiteren Schritte!

weitere Fragestellung hinzuf�gen

Anmerkung: Aus Gründen der Sicherheit und um den Missbrauch des "intakt-Forums" zu verhindern, kann nur der- bzw. diejenige die Fragestellung erweitern, der/die auch die ursprüngliche Frage gestellt hat. Jedes Anliegen muss also mit einer neuen Fragestellung begonnen werden. Um die persönliche Fragestellung zu konkretisieren ist der zugewiesene Authentifizierungscode notwendig. Diesen erhalten Sie bei der erstmaligen Fragestellung. Jede Eintragung in das Forum bleibt anonym.